OilControl - Restölgehaltsmessung

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Restölmessung in Druckluft - oder in Stickstoff - Sauerstoff - Kohlendioxid - Argon etc.

Öl in der Druckluft - Druckluftqualität messen - Zeitverzögerung ist ein Risikofaktor

Grundsätzlich ist es möglich den statischen Wert zum Zeitpunkt der Probenahme, als Restölgehalt der Druckluft über Laboruntersuchungen zu bestimmen. Doch deren Ergebnisse liegen meist erst nach Tagen oder Wochen vor. Viel zu spät also, um auf etwaige Qualitätsprobleme durch ölkontaminierte Druckluft schnell und wirksam zu reagieren. Im schlimmsten – und durchaus häufigsten – Fall haben sich bis dahin längst augenfällige Schäden am Produkt oder Probleme in der Fertigung gezeigt. Mit teuren Folgen durch Produktionsunterbrechungen, erhöhte Ausschussraten oder Garantieforderungen.

Weltweit entstehen in Fertigungs- und Verarbeitungsbetrieben so jährlich Schäden in mehrfacher Millionenhöhe durch verunreinigte Druckluft. Die Hauptursache ist ein zu spät registrierter Einbruch von Öl in das Druckluftsystem und sein unkontrolliertes Vordringen bis hin zu den Verbrauchsstellen.

Das Problem fokussiert sich dabei vor allem auf verbliebene Ölaerosole und Öldämpfe. Die in der Druckluft enthaltenen Ölanteile werden in Werkzeugen und Maschinen entspannt und entweichen mit negativen Folgen in die Umgebungsluft. Sie lagern sich zum Beispiel auf Oberflächen ab und erzeugen einen störenden Ölfilm, der im schlimmsten Fall das Produkt kontaminiert. Permanente Ölgehaltsmessung in strömender Druckluft ist ein Adequates Mittel um sicher zu gehen, das der Restölgehalt in der Druckluft nicht höher geht als erwünscht.

Das Messgerät OilControl wurde dafür entwickelt, Ölaerosole u. Öldampf gemäß der Forderung zur Klassifizierung ISO8573.1 den Part 2 (flüssig u. aerosolförmig) + Part 5 (gasförmig) zu erkennen.

Das OilControl erkennt in Summe die Ölsubstanzen um eine Qualifizierung und Klassifizierung gemäß der ISO 8573.1 vornehmen zu können.

    

  • Online-Überwachung des Restölgehalt   (mit Drucktaupunkt in einer Messzelle siehe OilDewControl)
  • dauerhafte Qualifizierung der Druckluft – gemäß Qualitätsnorm ISO 8573.1
  • Das OilControl Messgerät ist ein jahrzehntelanger zuverlässiger Partner in Druckluftanlagen
  • Keine Probenahme und Laborauswertung notwendig
  • Zentral und dezentral einsetzbar (HACCP, GMP, Lebensmittelhygiene, safe Utility)
  • Point of use  und  Point of Production
  • Funktionsstörungen in der Druckluftaufbereitung (Filter, Aktivkohle) werden sofort erkannt
  • Vermeidung von Folgeschäden in der Produktion bei Druckluft mit Produktberührung
  • Keine erhöhten Schäden durch ölangereicherte Druckluftleitungen
  • hohe Detektionsempfindlichkeit gewährleistet das sofortige Erkennen eines Filter- oder Aktivkohledefekts
  •  Filterwechselintervalle lassen sich optimieren
  • Aktivkohle kann betriebssicher bis zur Sättigungsgrenze genutzt werden   

                                                                                   


Typ:  OC-F         

Anwendung: nach Kältetrockner, hinter Koaleszenzfiltern (Stufenfilterung),

nicht zu Messungen direkt hinter Kompressoren geeignet. Siehe dazu OilGuard-C.

Permanente Messung a´ 1 Sec. im Onlineverfahren

Messprinzip: Kalorimetrisch-Spektrometrisches  Ionenaustausch – Verfahren

kann Ölaerosole sowie Öldampf erfassen (ISO 8573-1 Spezifikation)

Messbereich:  0,10 – 20,00 mg/m³  (ISO 8573:2010.1- Part 2+5)
Medium:  Druckluft
Betriebsdruck:   2 - 10 bar  (optional 60 bar, 350 bar, 415 bar)
Anzeige: TFT -Display mit Farbwechsel  der Werte von grün (ok) auf rot (Alarm)
Anzeige Min.- Max - Werte
2 Schaltausgänge: 230V AC / 0,5 A frei Einstellbar
Betriebstemperatur:  0 bis +50°C 
Probenanschluss: G 3/8“ Außengewinde 
Spannungsversorgung:  230 VAC / 5 VDC 
Gehäuse:  Messzelle Aluminium-Druckguss / Anzeige Kunstsstoff -  Wandmontage (optional Aluminium - Edelstahl)

Typ OC-F

Anwendung: nach Kältetrockner, hinter Koaleszenzfiltern (Stufenfilterung),

nicht zu Messungen direkt hinter Kompressoren geeignet. Siehe dazu OilGuard-C.

Permanente Messung im Onlineverfahren

Messprinzip: Kalorimetrisch-Spektrometrisches  Ionenaustausch – Verfahren

kann  Ölaerosole  sowie  Öldampf erfassen (ISO 8573 spezf.)

Messbereich:  0,1 – 20,00 mg/m³   (ISO 8573:2010.1 - Part 2 + 5)
Funktionsbereich:   0.1 ... 20,000 mg/m³ 
Medium:  Druckluft
Betriebsdruck:   2 - 10 bar
Anzeige TFT
Anzeigen mit Farbwechsel 
Anzeige Min.- Max - Werte
2 Schaltausgänge: 230V AC / 0,5 A frei Einstellbar
Betriebstemperatur:  0 bis +50°C 
Probenanschluss: G 3/8“ Außengewinde 
Spannungsversorgung:  230 VAC / 5 VDC 
Gehäuse:  Aluminium-Druckguss / Wandmontage


Der Restölgehalt wird mit den von Andreas Teichmann entwickelten MMOS-Sensor gemessen.

Die Sensoreinheit wird in einem geschützten Verfahren mit Ölaerosolen und laborvalidierten HC-Gasen justiert und gegen andere etablierte HC-Messverfahren kalibriert.

Das OilControl setzt sich aus der ständigen Probenahme, welche konstant temperiert, druck und volumetrisch geregelt wird und nach dem kalorimetrisch - spektrometischen Verfahren arbeitenden Sensor zusammen.

Die Sensoroberfläche hat eine geregelte Temperatur ≥ 350°C. Auf dieser werden definiert Sauerstoffionen adsorbiert und diese Sauerstoffionen durch in der Probe enthaltenen Ölaerosolen u. HC-Gas-Moleküle ausgetauscht. Sind keine Ölaerosolen u. HC-Moleküle mehr im Probenstrom enthalten, werden diese Stellen wieder durch Sauerstoff eingenommen. Die sich aus dem Austausch ergebenen Änderungen in der Sensoroberfläche werden erfasst, elektronisch ausgewertet und auf einem Display angezeigt.


  • Online-Überwachung des Restölgehalt   (mit Drucktaupunkt in einer Messzelle siehe OilDewControl)
  • dauerhafte Qualifizierung der Druckluft – gemäß Qualitätsnorm ISO 8573.1
  • Das OilControl Messgerät ist ein jahrzehntelanger zuverlässiger Partner in Druckluftanlagen
  • Keine Probenahme und Laborauswertung notwendig
  • Zentral und dezentral einsetzbar (HACCP, GMP, Lebensmittelhygiene, safe Utility)
  • Point of use  und  Point of Production
  • Funktionsstörungen in der Druckluftaufbereitung (Filter, Aktivkohle) werden sofort erkannt
  • Vermeidung von Folgeschäden in der Produktion bei Druckluft mit Produktberührung
  • Keine erhöhten Schäden durch ölangereicherte Druckluftleitungen
  • hohe Detektionsempfindlichkeit gewährleistet das sofortige Erkennen eines Filter- oder Aktivkohledefekts
  •  Filterwechselintervalle lassen sich optimieren
  • Aktivkohle kann betriebssicher bis zur Sättigungsgrenze genutzt werden

Typ:  OC-A          

Anwendung: nach Kältetrockner- Adsorptionstrockner hinter Aktivkohlefilter/-adsorber od. Katalysator

Permanente Messung a´ 1 Sec. im Onlineverfahren

Messprinzip: Kalorimetrisch-Spektrometrisches  Ionenaustausch – Verfahren

kann Ölaerosole sowie Öldampf erfassen (ISO 8573-1 Spezifikation)

Messbereich:  0,001 – 9,999 mg/m³  (ISO 8573:2010.1- Part 2+5)
Medium:  Druckluft
Betriebsdruck:   2 - 10 bar  (optional 60 bar, 350 bar, 415 bar)
Anzeige: TFT -Display mit Farbwechsel  der Werte von grün (ok) auf rot (Alarm)
Anzeige Min.- Max - Werte
2 Schaltausgänge: 230V AC / 0,5 A frei Einstellbar
Betriebstemperatur:  0 bis +50°C 
Probenanschluss: G 3/8“ Außengewinde 
Spannungsversorgung:  230 VAC / 5 VDC 
Gehäuse:  Messzelle Aluminium-Druckguss / Anzeige Kunstsstoff -  Wandmontage (optional Aluminium - Edelstahl)

 


OilControl...Erklärung zur Funktionsweise gemäß ISO 8573.1 Part 2 + Part 5
Die häufigste Ursache von Fehlinterpretationen ist die Definition des Begriffes "Öl" in der ISO 8573-1.
Die ISO 8573-1 definiert den Ölgehalt in der Druckluft als flüssige und dampfförmige Ölanteile, den sogenannten Gesamtölgehalt, für Kohlenwasserstoffe ab C6 und höher.
Benzine und Alkohole (leicht flüchtige - schnell Gasförmige) enthalten Kohlenwasserstoffe von C5 bis C10, primär C6 bis C8.

Schmieröle von Kompressoren enthalten Kohlenwasserstoffe von C15 bis C40, primär C20 bis C30. Mit der Definition der ISO 8573-1 von Öl werden unter anderem alle kondensierbaren Kohlenwasserstoffe von C6 und höher bis C50 bezeichnet und nicht nur der gasförmige Anteil (Öldampf), wie so mancher Verkäufer erklärt. Dabei ist zu beachten, dass nicht nur die gasförmigen (Öldampf) Anteile gemessen werden, sondern vor allem die aerosolen Anteile, die ein vielfaches an Dampfanteilen, bei Temperaturerhöhung erzeugen können !!! Die heutzutage eingesetzten Öle in Kompressoren sind zum größten Teil syntetisch und produzieren dadurch weniger Dampfphasen. Damit ist es wichtig, besonders die Nano und Mikroaerosolen erkennen zu können. UV-Lichtsensoren (PID) erkennen diese nicht, weil sie mit einer Membrane vor dem Glas, gegen Belegung geschützt werden.

Lassen Sie sich nicht dazu verleiten eine "Restöl" Messung zu kaufen, welche aber nur eine VOC-Erkennung ist (erkennt nur Stoffe, die sich in der Gasphase befinden) oder nur mit PID-Sensoren ausgestattet ist ( erkennt nur niedermolekulare Gase, keine Aerosolen).

Werden keine Öle in Tropfen - Aerosol - oder Flüssigform erkannt ist das weder normgerecht noch hilfreich, später ernten Sie den Schaden ! Denn damit ist keine Klassifizierung nach ISO 8573 möglich.
Wenn Sie Systeme vergleichen wollen, lassen Sie sich schriftlich bestätigen, das das "Restöl Messgerät" auch Ölsubstanzen in flüssig und Aerosolform erkennt. Nur dann ist es vergleichbar. Die Anwendung der Reinheitsklasse für Öl ist nur möglich, wenn sowohl der Flüssigölanteil (Aerosol) als auch der Öldampfanteil (Gasförmig - VOC) gemessen wird!

Das OilControl als auch der OilGuard erfüllt diese Kriterien. Sie reagieren direkt auf den Schadstoffanstieg und damit auf das real in der Druckluft vorhandene Öl, ob aus Aerosole oder Dampf (Gasphase) bestehend. 

OilGuard überwacht veränderte Restölgehalte nach Luftentölelementen (Kompressor) und nachgeschalteten Filtern oder Aktivkohlen und macht damit die DruckluftQualität sicher. Verdeckter Öleintrag ins Druckluftsystem ist mit der Absicherung nicht mehr möglich, wenn ein Schliessventil bei Alarm angesteuert wird.

Der OilControl Restölsensor arbeitet nach dem seit mehr als 17 Jahren bewährten MHCM-Dynamic Verfahren, in 4. Generation, welches als einzigartiges echtes Ölgehaltsmessverfahren für Druckgase, die Ölaerosol- als auch die Öldampfphase messen kann.

In der Drucklufttechnik wird die Geschwindigkeit in der Rohrleitung in m/sec bestimmt. Bei optimal ausgelegten Rohrleitungssystemen wird auf eine Strömungsgeschwindigkeit um 7 m/sec ausgelegt. An den verschiedensten Verjüngungsstellen im Rohrleitungssystem erreicht man spielend das Doppelte an Geschwindigkeit.

Denken Sie mal einen Moment nach wie lang Ihre Rohrleitung bis zum weitest entfernten Verbraucher ist?

Leitungslänge : 7 m/sec .... Nun können Sie eine Aussage darüber treffen, wie lange es bei einem ungewollten Öleintrag dauert, bis das Öl am Verbraucher (Expansionspunkt) ankommt.

Hier bietet die Sensortechnology des OilControl den entscheidenen Vorteil. Seine hohe Detektionsempfindlichkeit gewährleistet das sofortige erkennen eines Filter- oder Kompressordefekts, bevor es zu Schäden an der Maschinenpneumatik und an den produzierten Produkten kommt.Verschleißschäden werden erkannt. Die Qualität der Druckluft kann dauerhaft online überwacht werden. Das Produktionsmedium Druckluft gewinnt dadurch an Sicherheit und Sie sind vor nicht sichtbaren Überraschungen geschützt.